Sicher sein trotz Katastrophe

Mach mit!

Foto: Mach mit! 16.03.2020- Thüringen

In der aktuellen Lage aufgrund des Corona-Virus rechnet das DRK Thüringen mit einer zunehmenden Infektionsausbreitung in der Thüringer Bevölkerung. Neben der Gefahr für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger kann diese Situation auch zu Problemen in der Versorgung Pflegebedürftiger und der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft im Katastrophenschutz führen. Das DRK rechnet damit, dass von der Infektion auch Personen betroffen sind, die für die Aufrechterhaltung kritischer Infrastrukturen dringend benötigt werden. Dazu zählen für das Rote Kreuz in besonderer Weise Pflege- und Betreuungskräfte in den zahlreichen Pflegeeinrichtung im Freistaat. Aber auch Einsatzkräfte im Bevölkerungsschutz können ausfallen, die für den Fall der Fälle dringend gebraucht werden. Daneben sorgt sich das DRK um jene Menschen, die aufgrund des Alters oder von Vorerkrankungen zu den besonders gefährdeten Personengruppen zählen und deshalb besser zuhause bleiben und sich nicht unter Menschen begeben sollen. Diese Personen sind auf Solidarität und konkrete Unterstützungsleistungen durch ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger, beispielsweise durch Lebensmitteleinkauf, dringend angewiesen.

Sicher sein trotz Katastrophe

Foto: Sicher sein trotz Katastrophe 08.03.2016- Erfurt

Stromausfall, Hochwasser, Unwetter, Schneestürme … Was tun, wenn der Fall der Fälle eintritt? Sind Sie wirklich vorbereitet? Im Alltag erhalten Sie alle Verbrauchsgüter im Supermarkt um die Ecke, Medikamente bekommen Sie mühelos in der Apotheke und der Strom und das Trinkwasser kommen wie selbstverständlich aus der Wand. Doch die Gefahr ist groß, dass es durch äußere Einflüsse zu Versorgungsengpässen kommt. Damit die wichtigsten Dinge im Notfall nicht fehlen, möchten wir in einer neuen Kampagne monatlich kurz und knapp auf die wesentlichsten Vorkehrungsmaßnahmen hinweisen. Ziel ist es, persönlich für den Notfall gerüstet zu sein. Trinkwasser Schon jedes Kind lernt in der Schule, dass man zwar bis zu drei Wochen ohne Nahrung auskommen kann, aber bereits nach vier Tagen ohne Flüssigkeit ernsthafte Lebensgefahr besteht. Laut Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz wird daher geraten für zwei Wochen ausreichend Getränke vorzuhalten. Pro Person und Tag sollte man ca. zwei Liter geeignete Getränke wie z.B. Mineralwasser, Fruchtsäfte oder ähnliches vorhalten. "Sicher sein trotz Katastrophe", laden Sie gern Freunde und Bekannte ein und erfahren Sie mehr zur Selbsthilfe in außergewöhnlichen Lagen. Das Team Thüringen sucht weiterhin Mitstreiter, die anderen Leuten helfen, wenn Gefahr für Leib und Leben besteht.